Vier Tage, fast vier Gipfel, sechs hochmotivierte Mädels und eine gemütliche Zeit verbrachten wir in unserem Zuhause auf Zeit, dem Almis Berghotel – einfach ein Traumort. Zwei unglaublich schöne Yogaräume, feinstes regionales Essen, eine herzliche Atmosphäre und eine tolle Sauna, die nach jeder Tour wie der Himmel auf Erden war.
Am Freitag legten wir auf dem Weg nach Obernberg direkt los mit der ersten Tour auf die Vennspitze bei Sankt Jodok. Gott sei Dank lag der Ausgangspunkt auf 1.500 Meter, denn die Schneemenge lies bekannterweise schon stark zu wünschen übrig. Das Wetter, traumhaft schön, etwas stärkerer Wind, aber erträglich und der Schnee? Sagen wir mal Pistenverhältnisse mit stark durchsetzten Alpenrosenabschnitten. Aber wir hatten riesigen Spaß.
Abends dann Yoga und Muskeln dehnen und spätestens bei der Endentspannung waren wir im Wochenendmodus angekommen.
Leider hat uns das Wetter am zweiten Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem stapften wir motiviert nach dem Frühstück Richtung Grubenjoch los. Doch irgendwann war klar: Wenn man nichts sieht, sieht man auch den Einzelhang nicht – also Sicherheit geht vor und wir sind umgekehrt. Dafür hatten wir am Nachmittag vor der Yogastunde Zeit, ausgiebig die Saunalandschaft zu genießen. Während es draußen gestürmt und geschneit hat, schwitzten wir glücklich in der Wärme.
Am dritten Tag dann die Wetter-Wiedergutmachung: strahlender Sonnenschein und eine feine Schicht Neuschnee. Perfekter geht es kaum. Nachdem es hieß, dass südlich des Brenners etwas mehr Schnee liegt, schauten wir uns (dem Lawinenlagebericht angepasst) die Flatschspitze an. Eine traumhafte Tour in verschneiter Landschaft mit herrlichen Hängen und noch einem Einkehrschwung auf der Enzianhütte. Nach einem kurzen Saunagang war wieder das perfekte 4-Gänge Menü angesagt.
Aufgrund der schlechten Wetterprognose entschieden wir uns dann am Abreisetag für ein entspanntes Morgenyoga, ein ausgiebiges Frühstück und anschließend als Abschlusstour den Sattelberg, am Eingang zum Obernbergtal. Ja, und wenn Engel reisen hatten wir doch tatsächlich die ganze Tour ein „Sonnenloch“ über uns. Was will man mehr.
Fazit: Berge, Yoga & beste Gesellschaft. Was will man mehr.