8 Teilnehmer treffen sich wohlgelaunt und voller Vorfreude am Parkplatz der
Wannenjochbahn – an dem Morgen sind wir die Ersten, die eine Spur in dem, glücklicherweise nicht
tiefen, Neuschnee ziehen dürfen.
Die Lawinenlage scheint zu passen, dennoch nimmt mit
zunehmendem Anstieg der Wind zu. An der Stuibenhütte gibt es eine ziemlich zugige Trinkpause, die
dann dementsprechend kurz ausfällt. Weiter geht es durch den Latschenhang, immer wieder mit
schneeigen Böen, die Sicht ist nicht die Beste. Dafür sind die Teilnehmer umso besser gelaunt,
tauschen sich über die letzten Ereignisse und Touren aus. Weiter oben im Kar ist klar, dass sich auf
der Seite Richtung Ponten viel verblasener Schnee angesammelt hat während Richtung Bschießer die
Steine rausschauen und eine krustige Schneedecke zwischen den Latschen vorherrscht. Als beim
weiteren Aufstieg und der beeinträchtigten Sicht der Führende im Triebschnee versinkt, sind sich alle
einig, dass ein weiterer Aufstieg so keinen Sinn macht. Schnell werden im Sturm die Felle
runtergerissen, die Ski angeschnallt und, wer hat, die Skibrille aufgesetzt – das Umziehen wird für
später aufgehoben. Der Schnee ist nicht schlecht, zwar gepresst, aber trotz eingeschränkter Sicht
sind einige schöne Schwünge drin. Ab der Stuibenhütte geht es ab über die Piste – mit fester
Unterlage und einer leichten Neuschneedecke drauf stürmen wir hinab ins Tal und freuen uns über
den gelungenen Vormittag.
Abschließend finden sich alle Teilnehmer für einen geselligen Ausklang
mit fröhlichen Gesprächen und neuen Torenplänen im Gasthaus Post ein. Ein großer Dank auch an
unseren Führer Gerald, der die Tour umsichtig geführt und auf alle Teilnehmer geachtet hat