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Radtour rund um den Auerberg

17.06.2026

DAV Sektion Allgäu-Immenstadt, OG Marktoberdorf, MTB-Mittwochs-Tour am 17.06.2026 um den Auerberg 

Nachdem die im Programm ausgeschriebene Auerbergrunde am 10.6.2026 dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen war, wurde von Tourenleiter Manfred die Tour um 1 Woche ver-schoben. Leider waren dann einige Teilnehmer/innen verhindert. Die Radtour konnte aber durch Nachmeldungen schließlich mit 5 Teilnehmer/innen durchgeführt werden. 
Der Tourenguide und 4 weitere Teilnehmer/innen fuhren mit ihren E-Bikes, während ein mutiger Teilnehmer mit seinem Bio-Bike an den Start ging. 
 
Die gut gelaunte Gruppe startete bei besten Wetterbedingungen um 09:00 Uhr in Markober-dorf. Auf dem Radweg radelten wir nach Rieder, überquerten die B 16 und zweigten hinter Heiland auf den Wirtschaftsweg ins Geltnachtal ab. 
Zunächst entlang der Geltnach, dann über eine Brücke über den Bach und weiter auf Wald- und Wiesenwegen, vorbei an einer Lilienwiese, radelten wir Richtung Burk. 
Kurz vor Burk zweigt die Route nach Riedhof und von dort über einen kaum befahrenen Wiesenweg hinauf nach Echt ab. Diese erste Herausforderung bewältigte auch unser Bio-Biker problemlos. Weiter an der Marienkapelle in Echt vorbei nach Mösten und wieder auf Wald- und Feldwegen nach Remnatsried. 
Dort sorgte eine die Straße entlang watschelnde Schwanenfamilie für einen lustigen Verkehrsstau. Kurz danach bogen wir nach links Richtung Wendelinshof ab und erreichten bald den steilen Anstieg hinauf zum Badwerk. Dieser mit mehreren Kehren versehene Schotterweg stellte unseren Bio-Radler nicht vor ein unlösbares Problem – kein Wunder, am Johannistag konnte Johannes auf Unterstützung hoffen und wurde offenbar nicht enttäuscht. 
Bald danach überquerten wir die zum Auerberg führende Straße und waren am höchsten Punkt der Radrunde angelangt. 
Eine lange Bergabfahrt stand nun über Straß, Nickelmühle nach Loxhub an, bevor es, vorbei am Langegger Weiher hinauf nach Langegg ging. 
Die erkundete Route führte uns weiter über Hinterlangegg und Nachsee Richtung Sameister. 
Wir konnten uns dabei kaum satt sehen an der Bergkulisse, die sich vor uns auftat. 
Schließlich bereicherte diesen Anblick noch der Sameister See, kurz vor wir Sameister und die dortige Kreisstraße querten. 
Am Kiosk des Schmuttersees stellten wir die Räder ab und legten eine längere Pause ein; leider öffnet der Kiosk erst gegen 12 Uhr, sodass wir unsere Brotzeit auspackten und am idyllisch gelegenen See rasteten. Nach einer ca. halbstündigen Pause – schon fertig zur Weiterfahrt - kam der Wirt zur Öffnung - wer halt zu früh kommt…! 
Dennoch gestärkt durch Riegel und Wurstsemmel verursachte der folgende Anstieg hinauf nach Egelmoosen keine Probleme und danach war eine erholsame Abfahrt Richtung Hutlerweiher angesagt. Diesen schön gelegenen und naturnahen Weiher passierten wir und genossen wieder einmal die schönen Ausblicke auf das Alpenpanorama, ehe wir über die Lusse den Radweg nach Lechbruck erreichten. Eine kurze Radwegnutzung bis Freßlesreute bescherte dann etwas Gegenverkehr. Aber wir bogen ja bald nach Freßlesreute ab, wo uns das Mittagsläuten der kleinen Kapelle den folgenden, steilen Schotterweganstieg einläutete. 
Auch das wurde problemlos geschafft und von dort oben gings lange Zeit bergab Richtung Schmutterhütte. Weiter auf Feld- und Waldwegen (mit plötzlichem Wildwechsel) zur Straße von Heggen nach Sulzschneid. Der weitere Anstieg bis kurz vor Sulzschneid war auf der gut ausgebauten Straße schnell überwunden. Von dem Abzweig fuhren wir weiter über Wald- und Feldwege bis knapp vor Sippholz. Über die asphaltierten Wirtschaftswege, vorbei am Vogelweiher, kamen wir nach Rieder und radelten über den Weg Richtung Eisweiher und nach einem Abzweig zum Rad- und Wanderparkplatz an der B 16. 
Dort wurde kurzerhand entschieden im Eiscafe am Marktplatz einzukehren. Gesagt, getan 
fanden wir dort gut Platz für 6 Personen und ließen die Tour bei Cappuccino, Eis etc. in bester Laune ausklingen. 
Eine schöne und abwechslungsreiche Radtour der Seniorinnen und Senioren fand damit ein harmonisches Ende. 

Bericht und Bilder: Manfred Huber